Inline-Skaterhockey

Eishockey ohne Eis? Auf Inlinern kann man das ganze Jahr Hockey spielen. Willkommen bei den DEVILS

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12.05.2019

DEVILS siegen auch im Spitzenspiel und halten die Liga spannend!

HC Köln-West Rheinos II gegen Langenfeld Devils II: (2:2; 0:0; 2:3) 4:5

Im Spitzenspiel der Regionalliga West mussten die DEVILS am Muttertag beim Serienmeister und Ligaprimus in Köln ran. In einem spannenden, intensiven und ausgeglichenen Spiel behielten die Gäste am Ende den kühleren Kopf und gewannen nicht unverdient mit 4:5. Somit gelang die Revanche aus dem Hinspiel, welches unglücklich nach Penaltyschießen verloren ging. Die DEVILS festigen damit den zweiten Tabellenplatz und haben nur noch einen Punkt Rückstand auf den Spitzenreiter aus der verbotenen Stadt. 

„Wenig Probleme trotz Vollsperrung der A1 bei Köln“ titelte der WDR am frühen Montagmorgen und schob noch „die Vollsperrung der A1 hatte kaum Auswirkungen“ hinterher. Hätte die Redaktion das Nervenkostüm von Coach Obi befragt, die Meldung wäre vermutlich anders ausgefallen. Der sah nämlich ¾ seiner ersten Reihe zehn Minuten vor Anpfiff die Halle betreten. Auf Grund von „unerwarteten“ hohen Verkehrsaufkommen fanden sich die Spieler entweder im Stau oder bei Eis und Sonne auf der Rheinfähre wieder. Als Kapitän Sebastian Schwickart seine Mannen ums eigene Tor versammelte fuhren Gladbach, Kruber und Priebe jedoch noch gerade pünktlich ein. 

Diese perfekte und intensive Vorbereitung trug auch direkt zu Beginn Früchte und so konnte Markus Kruber im ersten Wechsel, mit einer eleganten Körpertäuschung und einem platzierten Distanzschuss, den Ball im gegnerischen Tor unterbringen. Die Rheinos zeigten sich wenig beeindruckt und glichen nach 18 Sekunden aus. Nach Strafen auf beiden Seiten gingen die Kölner durch einen abgefälschten Distanzschuss erstmals (und auch das letzte Mal) in Führung. Besonders unglücklich war hierbei, dass der Schuss nicht nur unhaltbar abgefälscht, sondern auch eine Sekunde nach Ablauf der Unterzahlsituation passierte. Kurze Zeit später mussten die DEVILS erneut eine eigene Unterzahlsituation überstehen. Dies gelang durch geschicktes Unterzahlspiel und so erzielte Maurice Gladbach, von der Strafbank aus kommend, den viel umjubelten Ausgleich.  

Der zweite Abschnitt zeichnete sich vor allem dadurch aus, dass sich die Kölner wiederholt, jedoch auch zurecht auf der Strafbank einfanden. So kam es zwischen der 18. und 36. Minute zu insgesamt vier Überzahlsituationen der DEVILS, wobei keiner der zahlreichen Abschlüsse den Weg ins Tor fand. Die Rheinos fanden dann erst wieder zum Ende des zweiten Drittels in ihr Spiel zurück und erarbeiten sich einige klare Chancen. Das zweite Drittel endete somit torlos, was hauptsächlich an den beiden Akteuren zwischen den Pfosten lag. Die Leistungen von DEVILS Goalie Moritz Pier sowie dem Kölner Torwart waren über die gesamte Spielzeit, jedoch speziell im Mitteldrittel weit über dem „normalen“ Regionalliga-Niveau einzuordnen. So stand es nach 40. Minuten weiterhin Unentschieden und man nahm sich in der Drittelpause vor, sich einfach weiterhin auf sein eigenes starkes Spiel zu fokussieren und sich nicht von den teilweise unfairen Attacken der Kölner auf Knie- und Kopfbereich anstecken zu lassen. 

So starteten die DEVILS mit viel Tempo in den letzten Abschnitt und sollten für ihr starkes Pressing gleich belohnt werden. In den ersten sechs Minuten erzielte man drei eigene Treffer und ging somit 5:2 in Führung. Dabei hätte der neutrale Zuschauer das Gefühl bekommen können, dass der liebe Hockeygott heute ein Teufel war. Zunächst konnte Topscorer Moritz Priebe, einen Abpraller von der Wand, mit der Hand annehmen und technisch anspruchsvoll im Netz versenken. Zwei Minuten später stand Game Winning Goal Specialist Giacomo Cannoni bei einem Schuss von Tristan Krause goldrichtig und versenkte, wie einst Diego Maradona, die orangefarbene Kugel mit der Schulter im Kölner Tor. Als dann knapp 30 Sekunden später der Ball in den Kölner Strafraum segelte, fälschte ein Kölner Abwehrspieler den Ball unhaltbar ins eigene Tor ab. Die Rheinos fuhren jetzt wütende Angriffe und trafen in der 52. Minute zum 5:3. Die DEVILS warfen sich in jeden Schuss und verteidigten diszipliniert. Die eigenen zahlreichen Kontergelegenheiten brachten leider keine Vorentscheidung. Die letzten acht Minuten waren dann ein offener Schlagabtausch in den mit den Rheinos aus Köln die Nerven durchgingen. Nashörner sind ja bekanntlich cholerische Tiere. Wenn sie sich auch große Teile des Tages in der Suhle aalen oder genüsslich im feinen Sand dösen – die Fliege an der Wand kann sie auf die Palme bringen. Dann springen sie auf und stürmen blindlings auf den Störenfried los. Man nimmt an, dass ein Nashorn bereits auf wenige Meter Abstand nicht mehr unterscheiden kann, ob ein unbeweglicher Gegenstand ein DEVIL oder der Ball ist. Sobald also ein vermeintlicher Gegner geortet ist, stürmt es blindlings geradeaus und überrennt alles, was ihm im Wege steht. Eine Regel für Angegriffene DEVILS lautet: Ruhig stehen bleiben und im letzten Moment blitzschnell zur Seite springen. Denn dann rennt das Nashorn an einem vorbei und so Lange weiter geradeaus, bis die Wut verraucht ist oder die an diesem Tag gut pfeifende Schiedsrichter sie auf die Strafbank befördern. 

Der Sieg kam dann doch noch einmal kurz in Gefahr, als die DEVILS eine unglückliche Strafzeit kassierten und bei 3 gegen 3 sich das 4:5 einfingen. Zum Glück behielten alle Spieler auf dem Feld die Nerven und so spielten die Spieler mit ruhigen Ballstafetten die Sekunden von der Anzeigetafel herunter. Der Jubel und die Erleichterung nach Abpfiff waren bei allen beteiligten Akteuren groß. Ausschlaggebend für den wichtigen Auswärtssieg war wieder einmal eine geschlossene Mannschaftsleistung, die nötige Ruhe in den Zweikämpfen, ein starker Rückhalt im Tor und vorne das nötige Quäntchen Glück.

ISHD-Spielbericht

Weiter geht es für die DEVILS am kommenden Sonntag vor heimischer Kulisse. Dort findet um 16.30h das schwere Heimspiel gegen vermutlich starke Crefelder statt.

11.05.2019

DEVILS siegreich gegen Hilden

Penalty-Sieg der Schüler 1 gegen Flames

Am Samstag, den 11.5. reiste die 1. Schülermannschaft zu unseren Nachbarn nach Hilden. Da die Gastgeber offensichtlich von der langen Anreise gestoppt wurden, startete das Spiel mit fünf Minuten Verspätung. Genug Zeit für die mitgereisten Langenfelder Fans unserer Stürmerin Letizia Klohn zum 100. Spiel zu gratulieren. Das Spiel begann auf beiden Seiten engagiert. Es gab einige gute Torchancen, doch der rote Ball wollte nicht ins Tor. Eine zwischenzeitliche Unterzahl der DEVILS verlief durch konsequente Verteidigung und eine Top-Leistung der Torhüterin Meike Wiek ebenfalls torlos, so dass es mit 0:0 in die erste Drittelpause ging.

Auch das zweite Drittel war zunächst von vielen Chancen auf Seiten der Devils bestimmt, bis in der fünften Minute durch einen Konter das Führungstor der Hildener fiel. Nur anderthalb Minuten später erhöhten die Flames auf 2:0. Danach entwickelte sich ein dynamisches Spiel mit großem Kampfeinsatz auf beiden Seiten. Trotz zahlreicher Torchancen auf Seiten der DEVILS gelang es nicht, den Ball im Tor der Hildener unterzubekommen. Auch eine zweiminütige Überzahl konnte nicht genutzt werden. Somit ging es mit einem Zweitore-Rückstand in die Pause.

Im dritten Drittel drehten die DEVILS dann nochmal auf und auch das Schussglück kam zurück. Milan Babic gelang der Anschlusstreffer nach neun Minuten. Nur eine Minute später stand es dann 2:2 nach einer Vorlage von Jannis Brandt und Verwandlung von Letizia Klohn, die dann auch direkt für die 2:3 Führung der DEVILS einnetzte. Nur fünfzehn Sekunden vor Schluss gelang dann den Hildenern noch der – etwas unglückliche – Ausgleich. Der Krimi wurde somit im Penalty-Schießen entschieden. Hier hielt die zwischenzeitlich eingewechselte Louise Neuhaus den Kasten der DEVILS sauber. Letizia Klohn gelang der entscheidende Penalty zum 3:4 Endstand für die DEVILS.

ISHD-Spielbericht

Die kleinen DEVILS freuten sich sehr und fiebern nun dem kommenden Doppelspiel-Wochenende entgegen.

05.05.2019

Punkte für die Schüler 1

Auswärtssieg gegen Pulheim Vipers

Ohne große Spielpause ging es für unsere Schüler I am Sonntag den 05.05.2019 nach Pulheim zum nächsten Auswärtsspiel. Alle waren ausgeschlafen ? und hochmotiviert um 11 h in Pulheim angekommen. Unterstützt durch unsere vielen tollen Eltern und Fans ging es pünktlich um 12 h mit dem Bully los.

Beiden Teams sah man an, dass man bloß erstmal kein Gegentor bekommen wollte. Alle kämpften um den Ball und ließen vorm eigenen Tor nicht anbrennen. In der 4. Spielminute waren es dann die DEVILS, die ihren ersten Treffer im Netz der Gäste versenken konnten: Jakub Kottner auf Vorlage von Milan Babic. Es sollte nicht lange dauern, da erhöhten die Teufel auf 2:0, Torschütze war in der 6. Spielminute Sören Delhofen. Als wäre der Knoten nun geplatzt folgten im 1. Drittel noch 2 weitere Treffer auf Seiten der grünen DEVILS. In der 7. Minute traf erneut Jakub Kottner auf Vorlage von Elias Brandt gefolgt von einem Tor durch Letizia Klohn. Aber die Vipers aus Pulheim hatten noch nicht aufgegeben. Kurz vor Ende des 1. Drittels erzielten auch diese ihr erstes Tor und verkürzten auf 1:4.

Das 2. Drittel fing an, wie das erste aufgehört hatte. Die jungen DEVILS waren nicht zu bremsen und zeigten sofort wer der Chef auf dem Feld ist. Die grünen Spieler/innen machten deutlich, wer hier den Sieg mit nach Hause nehmen wollte. Jannis Brandt und Letizia Klohn konnten weitere Treffer auf Seiten der Langenfelder verbuchen. Unterstützt wurden die Torschützen durch gutes Zusammenspiel des gesamten Teams. Zwischenstand nach dem 2. Drittel 1:6.

Wer nun glaubte, das Spiel sei erledigt, der täuschte sich. Die Schüler hatten noch lange nicht genug. Im 3. Drittel sollten 5 weitere Tore folgen. Die Heimmannschaft wurde im eigenen Drittel strubbelig gespielt. Jannis Brandt mit einem Doppelpack, Jakub Kottner, Sören Delhofen und Elias Brandt hießen die weiteren Torschützen. Nicht unerwähnt bleiben soll hierbei die gute Abwehrarbeit unserer Verteidigung: Elias Brandt, Isabel Jacobs, Milan Babic und Teo Windler hielten den Gegner vom eigenen Gehäuse fern. Weíter so DEVILS!!!!

Spieler/innen: Elias Brandt, Letizia Klohn, Isabel Jacobs, Jakub Kottner, Sören Delhofen, Tom Lori, Milan Babic, Teo Windler, Jannis Brandt, Meike Wieck, Louise Neuhaus

ISHD-Spielbericht

01.05.2019

DEVILS behalten im Derby die Oberhand!

SG Monheim Skunks gegen Langenfeld Devils II (1:5; 2:3; 1:4) 4:12.

Der Erste Mai wird als Tag der Arbeit, Tag der Arbeiterbewegung, Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse oder auch als Maifeiertag bezeichnet. In Nordrhein-Westfalen wird der erste Mai staatlicherseits als Tag des Friedens und der Völkerversöhnung bzw. Tag des Bekenntnisses zu Freiheit und Frieden, sozialer Gerechtigkeit, Völkerversöhnung und Menschenwürde begangen.

Getreu diesem Motto trafen sich am frühen Mittwochabend die Monheim Skunks gegen die Zweitvertretung der DEVILS zum langersehnten Derby. Keine 11 Autominuten bzw. 6,6 km liegen zwischen den beiden Spielstätten. Trotz dieser Nähe taten sich vor Beginn des Spiels einige DEVILS schwer, die gegnerische Halle zu finden. Ob es an dem verwinkelten Eingang, dem Gegner oder den Feierlichkeiten Rund um den Tanz in den Mai lag, bleibt wohl für immer ungewiss. 

Von der ersten Minute an entwickelte sich in der kleinen Halle ein körperintensives Spiel, welches sich über die volle Distanz durch kleinere und größere Nickligkeiten auszeichnete. Alles in allem blieb es jedoch ein sehr hitziges, jedoch auch zum größtenteils sportlich faires Derby. Die Monheimer wollten direkt zu Beginn ihren Heimvorteil nutzen und trafen bereits nach 40 Sekunden ins Tor der DEVILS. Keine drei Minuten später führte jedoch ein regelrechter Schlagschusshammer von Maurice Gladbach in Überzahl zum Ausgleich. Der direkte Ausgleich brachte dem Team die nötige Sicherheit und so konnten die Mannen um Coach Obi das Ergebnis bis zur ersten Pause auf 1:5 erhöhen. Durch konsequentes Vorchecken, ruhigem Spielaufbau und die nötige Ruhe vor dem Tor erzielten Moritz Priebe, Sebastian Schwickart, Markus Kruber und Giacomo Cannoni (GWG!) die Tore.

In den ersten sieben Minuten des zweiten Drittels sorgten die DEVILS schnell für die Vorentscheidung und so konnten sich Assistent Christoph Hermes, Noah Busch und erneut Giacomo Cannoni in die Torschützenliste eintragen. Des Weiteren waren in der Anfangsphase des zweiten Drittels auch die Monheimer zweimal erfolgreich. Die restlichen 13 Minuten des Drittels plätscherten vor sich hin und die DEVILS konnten zwei Unterzahlsituationen ohne eigenen Gegentreffer überstehen. 

Das letzte Drittel sollte an die letzten Minuten des zweiten Abschnittes anknüpfen. Strafen auf beiden Seiten sowie eine konsequente Linie des Schiedsrichtergespanns („das sieht ja blöd aus, wenn ich das Pfeife“) zerstörten jeglichen Spielrhythmus. In zweifacher Überzahl erzielte dann Topscorer Maurice Gladbach die endgültige Entscheidung. Darauf folgte noch eine eigene fünfminütige Unterzahl, welche von den Gastgebern jedoch nur einmal ausgenutzt werden konnte. Das verdeutlichte noch einmal das gute Unter- und Überzahlspiel der DEVILS in den letzten Partien. Die Skunks ergaben sich nun ihrem Schicksal und so schraubten Moritz Priebe, Sebastian Schwickart und Tristan Krause das Ergebnis in die Höhe. Dabei muss vor allem der sehenswerte Treffer von Badewannen One-Timer und DEVILS Kapitän Sebastian Schwickart erwähnt werden, der einen platzierten Pass/Schuss von der Bande volley im Tor versenkte und sich zurecht dafür feiern ließ. Außerdem sind die guten Leistungen von Noah Busch und Markus Kruber hervorzuheben (jeweils 1 Tor/3 Vorlagen).

Trotz des souveränen und durch eine geschlossene Mannschaftsleistung (12 Spieler mit Torbeteiligungen!) verdienten DERBYSIEG, gilt es die Konzentration hochzuhalten. Am kommenden Sonntag geht es vor heimischer Kulisse gegen die Bockumer Bulldogs (das Hinspiel konnte nur sehr glücklich und knapp gewonnen werden). Darauf die Woche steht das schwere Auswärtsspiel in Köln an, wo es wohl zum Topspiel der beiden Erstplatzierten kommen wird. 

ISHD-Spielbericht

14.04.2019

1. Herren unterliegen Badgers Spaichingen im Penaltyschießen

Am Sonntag mussten unsere DEVILS ersatzgeschwächt ihr fünftes Saisonspiel bestreiten. Sowohl Topscorer Marius Limper, als auch Sniper Nicolas von Kuczkowski waren zum Zuschauen verdammt. Kurzfristig sprang dafür der erfahrene Markus Kruber ein und gab ein erfolgreiches Comeback. Unsere DEVILS starteten wie so oft in dieser Saison stark und erzielten in der sechsten Minute durch Kapitän Henk Ginsberg in Überzahl das 1:0, ehe Jannik Jopek und Markus Kruber auf 3:0 stellten. Die Hausherren schienen das Spiel im Griff zu haben, wurden dann aber schleunigst eines Besseren belehrt. Die junge Mannschaft aus Spaichingen kam noch vor der ersten Pause auf 3:2 heran und setzte unsere DEVILS dadurch gehörig unter Druck. 

Das zweite Drittel wird wohl kein Anhänger unserer Erstvertretung in guter Erinnerung behalten. Die DEVILS konnten zwar sehr viele Torchancen kreieren, das Runde Spielgerät sollte aber nicht einmal den Weg in das richtige Tor finden. Umso effizienter waren hingegen die Schwarzwälder, die kurz nach der Pause den Ausgleich sowie in der 32. Minute den 4:3 Führungstreffer erzielten. Kurz vor Ende des zweiten Spielabschnitts waren die Gäste sogar noch in Überzahl erfolgreich und sorgten dementsprechend für Kopfzerbrechen auf der heimischen Mannschaftsbank. 

Aufzugeben war natürlich keine Option und die Langenfelder Kämpfermentalität übertraf die Ernüchterung über den Spielstand um Längen. Doch auch im letzten Spielabschnitt sollte es nicht wirklich klappen mit dem Toreschießen, während die Zeit unaufhörlich gegen die DEVILS tickte. Trainer Thomas Schütt entschied sich derweil auf zwei Reihen umzustellen und bewies damit ein goldenes Händchen. Der immer weiter zunehmende Druck der Teufel, wurde jedoch etwa fünf Minuten vor Ende durch eine fragwürdige Strafzeit unterbrochen. Wer hier schon von einer Vorentscheidung sprach, sollte jedoch schleunigst vom Gegenteil überzeugt werden. Den schönsten Treffer des Abends erzielte Lars Bröhl nämlich in jener Unterzahl mit einem wundervollen Handgelenkschuss in das gegnerische Kreuzeck. Dieser Treffer bedeutete natürlich noch nicht den Ausgleich, dennoch entfachte das Tor ein loderndes Feuer in den Langenfelder Herzen und brachte den Glauben an das Comeback zurück. Ein weiteres Tor lag eindeutig in der Luft und die DEVILS entschieden sich, Torhüter Florian Moths aus dem Kasten zu nehmen, um nochmal alles nach vorne zu werfen. Dieser Mut sollte belohnt werden und so erzielte Kapitän Henk Ginsberg unter tosendem Applaus der Zuschauer den Ausgleich genau eine Minute vor Schluss. 

Es ging also zum ersten mal in dieser Saison in das Penaltyschießen. Der erste Schuss kam auf das Tor von Florian Moths. Diesem gelang es allerdings durch einen herausragenden Poke Check den Gegner am Schuss zu hindern. Auf Seiten der DEVILS nahm daraufhin der aktuell beste Passgeber der Liga Tim Schmitz die Verantwortung auf sich. Seine Qualitäten im Duell gegen den Torhüter hat er schon häufig bewiesen, scheiterte jedoch nach einem angetäuschten Schuss am starken Gästetorhüter. Leider gelang es Florian Moths nicht auch den zweiten Schützen zu stoppen und weder Tim Wilmshöfer noch Lars Bröhl konnten diesen Treffer egalisieren. 

So mussten die DEVILS eine 6:5-Niederlage hinnehmen. Die Aufholjagd zeigt trotzdem den starken Charakter unserer Mannschaft und darauf lässt sich auf jeden Fall aufbauen. Ein Sieg wäre sicherlich verdient gewesen aber um es wie Abwehrmonster Lars Grabisch zu sagen ist ein Punkt besser als kein Punkt!

ISHD-Spielbericht

Die DEVILS haben nun mehr als einen Monat Zeit die Niederlage aufzuarbeiten, bevor sie am 18. Mai zu Hause gegen Assenheim antreten. MB

11.04.2019

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