Karate für Kinder ab 6 Jahren

Jedes Kind ist herzlich willkommen!

 

Willkommen im Bereich der Kindergruppe.
Hier gibt es einige Informationen rund um das Training für Kinder von 6 - 15 Jahren

Unser Konzept:

In unserer Abteilung arbeiten wir grundsätzlich mit verschiedenen pädagogischen Konzepten und Hintergedanken.

Dabei ist es unser primäres Bedürfnis, dass sich die Kinder nach ihren eigenen Möglichkeiten entfalten können. Wir sehen das Training als Möglichkeit, den Kindern trainingstechnische Anregungen zu geben, die sie dann nach ihren Möglichkeiten ausschöpfen können. Natürlich gibt es im Karate—ähnlich wie in allen anderen Sportarten technische Vorgaben, die erfüllt werden müssen. 

Unsere Trainer bilden sich diesbezüglich regelmäßig fort. So haben wir beispielsweise zwei B-Trainer, die bereits eine offizielle Ausbildung des Deutschen Olympischen Sportbundes absolviert haben. 

Grundsätzlich unterteilen wir im Training zahlreiche Gruppen, die dann letztlich aus 6 bis 15 Kindern bestehen. Dies bietet jedem Kind die Option in den Kleingruppen schnell und optimal voran zu kommen. 

Wie es beispielsweise aus der Bildungspolitik bekannt ist, arbeitet jedes Kind in einem unterschiedlichen Lerntempo. Einige Kinder fassen Dinge schneller auf als Andere. Dies ist unter Anderem auf die kognitive Leistungsfähigkeit zurückzuführen. Damit jedes Kind somit seinen eigenen Möglichkeiten gerecht wird, mischen wir die Gruppen ständig neu. 

Aus einer Studie aus dem Jahr 2011 ist deutlich zu erkennen, dass das Karate durch seine komplexen Übungen und Anforderungen die kognitive Leistungsfähigkeit steigert, welche dann auch in der Schule und anderen Lernfeldern optimal eingesetzt werden kann. 

Hinzu kommt, dass die WHO (Weltgesundheitsorganisation) den Sport Karate bereits im Jahr 2003 offiziell als gesundheitsfördernd anerkannt hat. Nebst den psychischen Fähigkeiten werden insbesondere die Fitness und das körperliche Wohlbefinden gesteigert. 

Letztlich vermitteln unsere Trainer auch verschiedene Werte, welche von den Kindern im Training umzusetzen sind. Dies sind unter Anderem die traditionellen Verbeugungen, welche symbolisieren, dass jeder Einzelne mit der gesamten Gruppe respektvoll und anständig trainieren wird. Desweiteren ist es bei uns nicht akzeptiert, andere Kinder auf Grund von Fehlern oder anderen Kleinigkeiten auszulachen. 

Natürlich fordern wir von den Kindern ein gewisses Maß an Konzentration, welche sich jedoch ebenso im Laufe der Zeit steigert. Denn nur wer konzentriert arbeitet, kann die technischen Gegebenheiten optimal auffassen. 

Letztlich legen wir jedoch auch eine Menge Wert darauf, dass die Kinder mit Spaß und Freude zum Training kommen, sodass wir häufig spielerische Einheiten in das Training mit einbringen.

Für wen ist Karate geeignet?

Karate-Do - eine japanische Kampfkunst - ist für Menschen jeden Alters geeignet. In unserer Kindergruppe trainieren Jungen und Mädchen zwischen 6 und 15 Jahren.  Egal ob schüchtern oder aktiv, dick oder dünn, kleiner oder groß - in unserer Gruppe akzeptieren wir jeden und veruschen individuell die besten Möglichkeiten für jeden Einzeln zu bieten!Menschen mit Konzentrationsschwäche oder „Hyperaktivität“: Durch gezielte Übungen zum „ruhiger werden“ und entspannen, lernen diese  Menschen, sich zu beherrschen und mitzuarbeiten. Oft sind sehr komplexe Koordinationsübungen gefragt, da heißt es dann „Gehirn anstrengen“.Zurückhaltende und Schüchterne Menschen: Diese lernen durch Partnerübungen und Kampfschreie aus sich heurauszugehen. Man lernt andere Menschen anzusprechen und gelegentlich etwas vorzuführen. Dies fördert enorm das Selbstbewusstsein.Lernbegeisterte Menschen: Diese fördern wir durch spezifische Übungen. Jeder, der bemüht ist kommt weiter und kann von uns neue Dinge erlernen. Hierbei ist nicht der Gurt gefragt, sondern das Bemühen, das Verständnis und die Reife.


Auch für alle anderen Menschen bietet Karate die Chance eine neue Kampfkunst zu lernen.

Wie teuer ist das Karate-Training und wo muss ich mein Kind anmelden?

Die aktuellen Beiträge und das Anmeldeformular finden Sie im Download-Center der Sportgemeinschaft Langenfeld. Das Anmeldeformular geben Sie dann bitte direkt bei der SGL ab.

Was gibt es für Prüfungen und Gürtel?

Normalerweise werden unsere Mitglieder alle 5-8 Monate geprüft. Dies kommt jedoch auf den Gurt und auf die Reife an. Wir selbst denken nicht, dass ein Karateka am Gurt gemessen wird. Es ist wichtig die Tradition zu erlernen und auch andere Standpunkte kennen zu lernen. Versteht man das Karate nicht, so hat es keinen Zweck eine Prüfung zu machen. Ein Karateka zeichnet sich somit durch sein Können aus. Trotzdem ist es natürlich ein Anreiz, auf diese Prüfungen hinzuarbeiten und sich somit ein Ziel zu setzen. Gerade bei Kindern und in den Anfängen ist dies sehr wichtig.

Kann man mit Brille trainieren?

Ja. Grundsätzlich schon, denn wir trainieren so, dass auch Brillenträger nicht verletzt werden oder die Brille selber beschädigen. Für Menschen, die sportlich trainieren wollen oder härtere Fall- und Partnerübungen ausüben wollen, empfehlen wir eine Sportbrille (von ihrem Optiker) oder wenn es geht die Brille auszulassen oder Kontaktlinsen zu tragen. Kontaktlinsen sind jedoch oft unangenehm, wenn schnelle Bewegungen ausgeführt werden, indem sich der Körper ruckartig bewegt. Wenn eine Sportbrille gewählt wird, sollte man auf Bequemlichkeit achten, da das Gestell beim Schwitzen oft unangenehm wird.

Wie hoch ist das Verletzungsrisiko?

Dadurch, dass beim Karate miteinander und nicht gegeneinander gearbeitet wird, ist das Verletzungsrisiko sehr gering. Bei den grundlegenden Übungen ist eine Verletzung sehr selten, da diese explizit erläutert wird und auf jeden einzelnen geachtet wird. Auch im Wettkampfsport ist das Risiko nicht sehr hoch, da die meisten Trainer auf ein faires Kämpfen achten. Berührungen müssen grundsätzlich an gefährdeten  Stellen wie Kopf oder Hals, vermieden werden.

Macht Karate aggressiv?

Karate ist ein Sport (eine Kampfkunst), welcher besonders auf Respekt anderen gegenüber Wert legt. Zwar lehren wir Selbstverteidigung und Techniken, welche gezielt angewendet schmerzhaft enden können, jedoch wird dies beim Kinder- und Jugendtraining komplett vermieden. Wir erklären zwar, wie man sich in bestimmten Situationen zu verhalten hat, jedoch erklären wir deutlich und trainieren dies auch, dass man nie der erste Angreifer ist. Von Grund auf lehren wir diese Weisheit und vermeiden somit Aggressionen und Wutanfälle indem Menschen (insbesondere Kinder) sich gegenseitig verletzen.

Wie kann ich mich als Elternteil einbringen?

Wir freuen uns sehr, wenn auch die Eltern sich aktiv beteiligen. Dazu haben wir einen eigenen Elternvorstand als Ansprechpartner für Kinder und Eltern. Der Elternvorstand unterstützt uns auch bei der Wettkampfbetreuung sowie der Planung und Organisation von Turnieren.

Für besonders begeisterte und motivierte Kinder bieten wir ein Wettkampftraining  an. An diesem kann jeder teilnehmen, der interessiert ist und die Grundkenntnisse beherrscht. Erste Bewegungsabläufe, welche im normalen Training erlernt werden müssen hierzu gekonnt werden. Diese werden dann im Wettkampftraining verbessert. Sie als Elternteil können ihr Kind dann fördern, indem Sie es zu Wettkämpfen begleiten und diese bewilligen.

Zudem ist es wichtig, dass die Eltern ihre Kinder durch Zuspruch, Lob und Motivation fördern und nicht durch Druck auf ihn / sie einreden. Nur so hat ein Kind den Willen weiterzukommen und auf Wettkämpfen erfolgreich zu sein.

Gibt es Wettkämpfe und muss man teilnehmen?

Es gibt landesweit zahlreiche Wettkämpfe im Karate-Do, die auch speziell für Kinder ausgerichtet werden. Unterschieden wird zwischen den öffentlichen und den privaten Turnieren, an welchen wir öfters teilnehmen.

Eine Teilnahme an Wettkämpfen ist freiwillig und richtet sich nur an interessierte Kinder. Gezwungen wird dazu niemand.