
SGL DEVILS – Herren 2
Landesliga Rheinland

NEUES BILD KOMMT BALD
Unsere Herren 2 der Saison 2025:
Anna Goldschmidt, David Jener, Elias Brandt, Finn Recha (G), Florian Schulz (C), Giacomo Cannoni, Isabel Jacobs, Lukas Biermann, Markus Kruber, Matthias Stutz, Meike Wieck (G), Mirja Boxberg, Niklas Abe, Sebastian Scheib, Sheila Wille, Sören Delhofen
Auf dem Bild fehlen:
Stefan Börnert, Sebastian Schwickart, Kevin Reiland (G), Jonas Arndt (A), Jan Kemper, Lukas Barenhoff, Nele Herweg, Till Nievejan, Moritz Pier (G), Markus Arndt, Dennis Peekhaus (G)
Trainer:
Maurice Gladbach
Teamleiter:
Moritz Priebe
NEUES BILD KOMMT BALD
Unsere Herren 2 der Saison 2025:
Anna Goldschmidt, David Jener, Elias Brandt, Finn Recha (G), Florian Schulz (C), Giacomo Cannoni, Isabel Jacobs, Lukas Biermann, Markus Kruber, Matthias Stutz, Meike Wieck (G), Mirja Boxberg, Niklas Abe, Sebastian Scheib, Sheila Wille, Sören Delhofen
Auf dem Bild fehlen:
Stefan Börnert, Sebastian Schwickart, Kevin Reiland (G), Jonas Arndt (A), Jan Kemper, Lukas Barenhoff, Nele Herweg, Till Nievejan, Moritz Pier (G), Markus Arndt, Dennis Peekhaus (G)
Trainer:
Maurice Gladbach
Teamleiter:
Moritz Priebe
2. Herren gewinnen erstes Auswärtsspiel der Saison bei den Bulldogs
Bockumer Bulldogs gegen SG Langenfeld Devils II:(1:0; 0:1; 1:4) 2:5.

Am Samstagmorgen stand das erste Auswärtsspiel der noch jungen Saison in Krefeld bei den Bockumer Bulldogs an. Da das ursprünglich geplante Spiel bei der GSG Nord am Sonntag kurzfristig abgesagt worden war, konnte das Team sich voll auf die schwierige Aufgabe in Krefeld fokussieren. Nach dem die Teufel in den ersten 40 Minuten zwar ein gutes Auswärtsspiel bestritten, jedoch mal wieder zu ineffizient vor dem gegnerischen Tor waren, gewann man durch ein konzentriertes letztes Drittel am Ende verdient das Spiel. Damit setzt sich das Team von Coach „Obi“ mit 4 Punkten nach 2 Spielen erst einmal im oberen Tabellendrittel fest.
Die 2. Herren konnte trotz früher Stunde und strahlendem blauen Himmel wieder auf 3 Reihen zurückgreifen. Somit war die Herangehensweise klar: Über schnelle Wechsel wollte man in der großen Halle, inklusive dem schwerbespielbaren Boden, das Tempo hochhalten und somit den Gegner keinen Freiraum zur Entfaltung geben. So entstand in den ersten 15 Minuten ein Spiel mit viel eigenem Ballbesitz, jedoch zu wenig zwingenden Tormöglichkeiten. Wie im Sport üblich, bestraften die Bulldogs die fahrlässige Spielweise der Gäste mit einem Distanzschuss in den Winkel, zur 1:0 Pausenführung.
Im zweiten Abschnitt setzten die DEVILS die Bockumer immer mehr unter Druck. Die Bulldogs kamen dadurch nur noch selten über Konter vor das Tor von Moritz Pier, welcher jedoch die wenigen gefährlichen Szenen gekonnt entschärfte. In der 29. Minute erlöste Moritz Priebe, nach schönem Zuspiel von Maurice Gladbach, seine Farben und erzielte den überfälligen Ausgleich. Leider konnte in den letzten Minuten des zweiten Abschnittes kein weiteres Tor gelingen und somit ging es nach 40 Minuten mit 1:1 in die Pause.
Der Pausenstand spielte jedoch Taktikfuchs Coach „Obi“ in seinen Matchplan. Jetzt hatte man die gegnerischen Abwehrreihen 40 Minuten mit langen Ballstafetten zermürbt. Mit dem Ziel hinten nichts anbrennen zulassen und vorne auf den lieben Gott zu vertrauen, begaben die Teufel sich siegesgewiss in die letzten zwanzig Minuten. In der 43. Minute erzielte Maurice Gladbach mit einem schönen Schlagschuss die erste Führung des Spiels und baute diese in der 50. Minute in Überzahl zum 1:3 aus. In den letzten Spielmuten plätscherte das Spiel vor sich hin und die Teufel verpassten ein ums andere Mal den Sack vorzeitig zuzumachen. Knappe zwei Minuten vor Schluss kamen die Bockumer etwas glücklich dann doch nochmal zum Anschlusstreffer. Die DEVILS ließen sich dadurch jedoch nicht beirren und antworteten 37 Sekunden später durch Stefan Börnert, der eine Vorlage von Giacomo Cannoni eiskalt verwandelte. Die Bulldogs ließen jetzt ihren Frust, durch einige unsportliche Checks, freien Lauf und fanden sich somit noch einmal auf der Strafbank wieder. Die fällige Überzahl nutzte Moritz Priebe nach Zuspiel von Markus Kruber zum 2:5 Endstand.
Der Auftritt der DEVILS zeigte zum wiederholten Male das spielerische Potenzial der Mannschaft, welche jedoch noch oftmals vor dem gegnerischen Tor zu harmlos agiert. Das harte Training für die Special Teams zeigte hingegen erste Wirkung. Diese kassierten bei eigener Unterzahl keinen Treffer, und im Gegensatz zum Pokalspiel konnten zwei von vier Überzahlsituationen im gegnerischen Tor untergebracht werden.
Weiter geht es für die DEVILS kommenden Sonntag vor heimischer Kulisse gegen den RSC Aachen um 16:30.
2. Herren scheitern knapp an Rams 2
Pokalspiel gegen Düsseldorf Rams II: (1:2; 0:3; 3:2) 4:7
Am frühen Samstagmorgen fand das erstrunden Spiel zwischen den Zweitvertretungen der Langenfeld DEVILS und den Widdern aus Düsseldorf statt. In einem offenen Spiel gewannen die Landeshauptstädter dank einer besseren Chancenverwertung am Ende 4:7 und zogen somit in die 2. Runde des Pokals ein.
Trotz früher Stunde fanden viele Fans aus beiden Städten den Weg in die Sporthalle, um ihre Farben im traditionsreichen Derby zu unterstützen. Beide Mannschaften mussten auf einige Leistungsträger verzichten, jedoch konnten die Trainer jeweils drei schlagkräftige Reihen aufstellen. Die Düsseldorfer erwischten den besseren Start und nutzten eine Unachtsamkeit in der Abwehr nach zwei Minuten durch Routinier Björn Diekelmann. Davon ließen sich die Teuflischen jedoch nicht beeindrucken und Timo Charwat konnte durch einen platzierten Schlagschuss keine 30 Sekunden später ausgleichen. Die Angriffsbemühungen der Heimmannschaft brachten in den folgenden Minuten keinen Erfolg und so musste man in der 14. Minute das 1:2 durch Raphael Maslonka hinnehmen. Der erneute Gegentreffer fiel vor allem äußerst unglücklich, da man in den Minuten zu vor eine eigene Überzahl nicht nutzen konnte und eine Unterzahlsituation gerade überstanden hatte.
In der Drittelpause herrschte das Gefühl, trotz Rückstandes das Spiel heute für sich zu entscheiden. Jedoch starteten die Devils katastrophal in den zweiten Abschnitt. In den ersten 12 Minuten fanden sich mehrere Teufel auf der Strafbank wieder und auch die Reihen wurden durch eine gelbe Karte durchmischt. So verloren die Langenfelder nicht nur ihren eigenen Spielrhythmus, sondern auch die gegnerischen Spieler zu oft aus den Augen. Die Düsseldorfer nutzten diese Schwächephase eiskalt aus und spielten sich durch einen stark aufspielenden Marco Esser bis zur 32. Minute mit 1:5 in Führung. Rückblickend verlor das Team um Kapitän Sebastian „Schwiggi“ Schwickart so in wenigen Minuten das Spiel.
Für das letzte Drittel riss sich das gesamte Team noch einmal zusammen und wollte mit aller Kraft die Wende schaffen. So wollte das Trainerteam mit schnellen kurzen Wechseln das Tempo hochhalten und die schwindenden Kräfte beim Gegner und vor allem beim gut aufspielenden Düsseldorfer Torwart, Marius Zimmermann ausnutzen. Spielerisch gelang es jetzt die Düsseldorfer Abwehr immer wieder vor Probleme zu stellen, jedoch scheiterten die meisten Versuche beim letzten Pass vor dem gegnerischen Tor oder hochkarätige Chancen wurden leichtfertig vergeben.
Als dann Stefan Börnert den Ball von der „Eckfahne“ im Tor versenkte, keimte noch einmal ein Funken Hoffnung auf. Jedoch kam es wie es kommen musste: Eine eigene Überzahlsituation konnte wiederholt nicht im gegnerischen Tor untergebracht werden und im Gegenzug konterten die Düsseldorfer mit einem Schuss an die Wand, von der dann der Ball über den Schoner des Langenfelder Torwartes irgendwie ins Tor fand. Die Devils warfen trotzdem noch einmal alles nach vorne und gaben sich nicht auf. Der stark aufspielende Markus Kruber sowie Moritz Priebe verkürzten den Spielstand bis zur 58. Minute auf 4:6. Nach dem Coach „Obi“ in den letzten Minuten mehrmals den Torwart zu Gunsten eines 5. Feldspielers opferte, gelang den Gästen 40 Sekunden vor Schluss das spielentscheidende Empty Net Goal.
Die Gründe für das Ausscheiden lassen sich unter anderem auf das schwache zweite Drittel zurückführen. Jedoch wird in den nächsten Trainingswochen sicherlich verstärkt das eigene Überzahlspiel im Fokus stehen, da trotz 8 Minuten Überzahl kein eigener Treffer gelingen konnte.
Am kommenden Wochenende haben die Teuflischen jedoch gleich zweimal die Gelegenheit es vor dem gegnerischen Tor besser zu machen. Es stehen zwei schwere Auswärtsspiele in Bockum sowie in Düssedorf bei der GSG Nord an.
Knappe Niederlage gegen starke Rheinos
Erst im Penaltyschießen unterlag unsere 2. gegen Köln 2

Die Zweitvertretung der Langenfeld DEVILS bestritt ihr erstes Saisonspiel 2019 vor ausverkaufter heimischer Kulisse gegen die zweiten Herren der Rheinos aus Köln. Hier waren die Teuflischen direkt gefordert – ging es doch gegen den Meister der letzten zwei Spielzeiten, welche lediglich ein Spiel in den letzten zwei Jahren verloren. So entwickelte sich ein spannendes Spiel mit vielen Chancen und Führungswechseln auf beiden Seiten. Nach umkämpften 60 Minuten stand es leistungsgerecht 7:7 und das Penaltyschießen musste die Entscheidung bringen. Dieses entschieden die Kölner dann im vierten Versuch für sich und nahmen 2 Punkte mit nach Hause.
Vor Beginn des Spiels mussten sich die treuen Anhänger der Teufel, welche den orkanartigen Wetterbedingungen trotzten, mit den neuen Begebenheiten der Saison 2019 vertraut machen. Die Regionalliga West 2019 ist nämlich nicht nur die stärkste Regionalliga aller Zeiten, sondern seit diesem Jahr auch die Längste.
Analog zu den Bundesligen wird dieses Jahr auch in der Regionalliga mit gestoppter Zeit gespielt. Um in dieser Liga bestehen zu können, verstärkte die Vereinsführung die Mannschaft gezielt und holte mit Maurice Gladbach, Moritz Priebe, Markus Kruber und Christoph Hermes vier Vereinslegenden von der 1. Herren in die zweite Mannschaft. Nach jahrelangen Erfolgen in der Bundesliga benötigten die Routiniers zum Ausklang ihrer Karriere noch einmal eine neue Herausforderung, welche sich gut mit den ambitionierten Zielen des Coaching Staff vereinbaren lassen. Des Weiteren kamen über den langen Winter drei externe Zugänge: Tobias Mazur (HC Köln Rheinos II), Leonard Oehme (Crash Eagles Kaarst) sowie David Luchtenberg (Commanders Velbert), welche sich schnell von den Qualitäten der Mannschaft auf und vor allem neben dem Platz überzeugen ließen.
Außerdem standen mit Kapitän Sebastian Schwickart, Giacomo Cannoni und Stefan Börnert ein langjähriger Stamm der DEVILS im Kader, welche mit ihrer Erfahrung in der Liga und mit den kommenden Gegnern der neuformierten Mannschaft helfen werden. Komplettiert wurde der Spieltagskader von den jungen DEVILS David Beckmann und Leon Busch. Das Torhütergespann setzte sich aus Kevin Reiland sowie Moritz Pier zusammen, welcher 60 Minuten im Tor der DEVILS stand. Dem Trainerteam standen außerdem die Leistungsträger Timo Charwat und Tristan Krause im ersten Spiel der Saison nicht zur Verfügung.
Die Geschichte des ersten Drittels ist schnell erzählt. In den ersten 10 Minuten merkte man der kompletten Mannschaft an, dass es ihr erstes gemeinsames Spiel unter Wettkampfbedingungen war und somit geriet man schnell mit 2 Toren in Rückstand. Dass man zu einem frühen Zeitpunkt nicht noch deutlicher in Rückstand geriet, lag am souveränen Moritz Pier, welcher über die gesamte Spieldauer ein sicherer Rückhalt für seine Vorderleute war. Zwar stabilisierten sich die drei Reihen in den folgenden 10 Minuten deutlich, jedoch hatte man entweder kein Glück im Abschluss, oder scheiterte am aufmerksamen Torhüter der Kölner.
Mit dem Gefühl die schwächste Phase des Spiels schon hinter sich gebracht zu haben, spielten die DEVILS mit viel Schwung und Druck nach vorne und drängten regelrecht auf den Anschlusstreffer. Nach einer Vielzahl an hochkarätigen Chancen erlöste Christoph Hermes seine Farben in Überzahl mit dem ersten Saisontor, in dem er den Kölner Torwart aus kurzem Winkel überwand. Die ersten 18 Minuten des zweiten Drittels waren wohl die stärkste Phase der Heimmannschaft. Alle drei Reihen erspielten sich nun Chance um Chance und drängten auf den Ausgleich. In der 35. Minute gelang dieser durch einen sehenswerten Treffer von Giacomo Cannoni. Erst ließ er durch eine gekonnte Finte den gegnerischen Abwehrspieler auf der rechten Außenbahn stehen und überwand dann den Torwart mit einem präzisen Handgelenkschuss durch die Beine. Dem viel umjubelten Ausgleich folgte nur 2 Minuten später die erste Führung der Saison durch Leonard Oehme. Dieser schoss im ersten Versuch den Freistoß in die Beine des gegnerischen Verteidigers, nahm den Ball wieder auf und platzierte dann gekonnt den Ball in den rechten oberen Winkel.
Die Rheinos wagten daraufhin das erste Mal in dem Drittel verstärkt den Weg nach Vorne und kamen nur eine Minute später durch einen Abpraller von der Bande zum schmeichelhaften Ausgleich. Die letzten Minuten des zweiten Drittels waren fortlaufend durch hektische Aktionen und Ballverlusten auf beiden Seiten geprägt. Unglücklicherweise verbrachte man die letzte Minute in Unterzahl, welche jedoch mit viel Kampf und der nötigen Portion Glück überstanden wurde.
Nachdem die ersten beiden Drittel jeweils deutlich an das spielerisch bestimmende Team gingen, entwickelte sich im letzten Abschnitt ein packender Schlagabtausch. Beide Mannschaften suchten ihr Glück in der Offensive und drängten auf die Entscheidung. Durch die starke Leistung im zweiten Drittel beflügelt, drängten die Devils weiterhin auf die Führung und bauten durch einen Doppelschlag von Maurice Gladbach und Moritz Priebe in der 45. und 46. Minute eine 2-Tore Führung aus. Dabei ist vor allem der sehenswerte Schlagschusstreffer von Gladbach hervorzuheben, welcher aus vollem Lauf den Ball ins Tor hämmerte. Ob es an der beruhigenden Führung oder an den starken Gästen aus der Domstadt lag ist im Nachhinein schwer zu sagen, jedoch antworteten die Kölner im Stile einer Spitzenmannschaft und drehten das Spiel bis zur 52. Minuten auf 6:5. Diese Führung sollte jedoch nur kurz anhalten und David Beckmann konnte bereits in der 53. Minute mit einem schön herausgespielten Treffer für den Ausgleich sorgen. In den letzten Minuten schien erst einmal alles gegen die DEVILS zu laufen. Zunächst verletzte sich Ex-Kölner Tobias Mazur nach einem Zusammenprall mit der Bande am Knie und dann kassierte man zu allem Überfluss noch zweieinhalb Minuten vor Schluss einen erneuten Gegentreffer zum 6:7.
Trotzdem gaben die Teuflischen nicht auf und drängten noch einmal mit letzter Kraft auf den Ausgleich. Dieser gelang auch 1 Minute vor Schluss Christoph Hermes. Mit einem Unentschieden wollte man sich jedoch nicht gegen den selbsternannten Meister-Favoriten zufriedengeben. Somit spielten die Teufel jetzt auf den Sieg und gewannen für die letzten 30 Sekunden noch einmal eine Überzahlsituation, doch auch hier zeigte sich erneut die Klasse des Kölner Goalkeepers, der alle gefährlichen Situationen vor seinem Gehäuse entschärfte.
So ging es leistungsgerecht ins Penaltyschießen. Die ersten drei Schützen auf beiden Seiten konnten ihre Farben nicht in Führung bringen, womit auch das Penaltyschießen in die Verlängerung ging. Es hätte die Geschichte des Spiels werden können: Als vierter Schütze meldete sich Tobias Mazur, welcher die letzten Minuten verletzt auf der Bank verbracht hatte. Mazur, in den letzten Jahren für die Zweitvertretung der Rheinos aktiv, lief im Stile einer Nähmaschine mit kleinen, schnellen Schritten an, guckte sich den rechten Winkel gekonnt aus und schloss ab. Der Ball landete jedoch leider nicht im Netz, sondern an der Querlatte. Eine vierte Chance ließen sich die technisch sehr guten Kölner nicht nehmen und verwandelten den letzten Penalty mit ein wenig Glück an den Innenpfosten.
Was bleibt ist ein absolut verdienter Punkt gegen die beste Mannschaft der letzten beiden Jahre und vor allem das Gefühl noch lange nicht am Maximum der Leistungsfähigkeit angekommen zu sein. Schafft man es, über die gesamte Saison, konstant mit drei Reihen anzutreten, ist man definitiv in der Regionalliga West konkurrenzfähig.
Weiter geht es im März mit drei Spielen. In zwei Wochen trifft man im Pokal gegen eine starke Zweitvertretung der Rams. Die Woche darauf steht ein Doppelwochenende mit Auswärtsspielen in Bockum und bei der GSG Nord an. Spätestens danach wird man wissen, wo die Reise 2019 hingehen wird.
ANDItionierte Leistung der Zweiten Herren
Der etwas andere (freudetrunkene) Spielbericht zum Doppelwochenende
Am vergangenen Wochenende mussten die zweiten Herren gleich doppelt ran, um den Klassenerhalt in der stärksten Regionalliga aller Zeiten zu sichern.
Der erste Gegner an diesem Wochenende waren die Bockumer Bulldogs, die am letzten Spieltag gegen den direkten Abstiegskampf-Konkurrenten der DEVILS verloren hatten. Unter Zugzwang stehend starteten die DEVILS mit viel Tempo in die Partie. Sowohl die DEVILS als auch die ISHC Bockumer Bulldogs e.V. konnten im ersten Drittel viele Erfolge in der Offensive erzielen und begegneten sich auf Augenhöhe. Das erste Tor für die DEVILS wurde durch einen Sensationspass von Tristan Höhn in die Wege geleitet und Max Hoppman verwandelte, wie man ihn vor dem Tor kennt, eiskalt. Nur einen Wechsel später konnte das dynamische Duo das zweite Tor für die DEVILS erzielen, aber diesmal durch die grANDIose Vorlage von Max Hoppe auf den freistehenden Tristan Höhn vor dem Tor. Kurz vor Schluss des ersten Drittels konnte Stefan „die Schlange“ Börnert, assistiert durch Nicolas von Kuczkowski im Folgenden nur noch abgekürzt als Harry Cane, das dritte Tor für die DEVILS erzielen. Im Tor unterstützte Dennis Peekhaus die DEVILS tatkräftig mit vielen Paraden an diesem Tag. Die Gäste aus Bockum ließen sich jedoch nicht durch die grandiosen Tore beirren und erzielten ebenfalls drei Tore im ersten Drittel.
Im zweiten Drittel waren die Bockumer Bulldogs deutlich wacher als die DEVILS und konnten insgesamt 5 Tore für sich verzeichnen. Doch die DEVILS gaben sich nicht auf und konnten durch den Kapitän Sebastian Schwickart, nach einer Vorlage durch Giacomo Cannoni, wieder in Spiel gebracht werden. Voller Tatendrang schoss Tristan Höhn sich kurz darauf mit einer hörenswerten Soloaktion in die Herzen des Publikums.
Mit einem Rückstand von 3 Toren kämpften die DEVILS um jeden Meter freien Boden im dritten Drittel. Nach einem Pass von Giacomo Cannoni leitete Sebastian Schwickart mit seinem Tor die Aufholjagd ein. Tristan Höhn, dem erneut keiner assistieren musste, vervollständigte seinen Hattrick (BGB-Urteil: 1 Kasten), aber das genügte ihm noch lange nicht, da er kurz darauf die DEVILS, nach einer schnell gespielten Steilvorlage von Niklas "Thomas Müller" Abe, in den Gleichstand schoss. Der im dritten Drittel als Torwart eingewechselte Kevin Nivek (im Spielbericht falsch eingetragen unter dem Namen „Kevin Reiland“) konnte durch geniale Paraden die Devils weiter im Spiel halten und musste nur einmal hinter sich greifen, um das Spiel spannender zu gestalten. Doch, der aus der englischen Fußballnationalmannschaft geholte, Harry Cane konnte mit einem weiten Abstoß in das Tor der Gäste aus Bockum das Spiel entscheiden und spendet aus Wohltätigkeit für sein Tor 20 Euro an die Duinrell Sports Association. Das Spiel endete mit einem nie gefährdeten Sieg mit 10:9 für die DEVILS.
Nach dem verbuchten SIEG hatten die DEVILS am nächsten Tag die ANDItionen, den direkten Abstiegsrivalen Pulheim Vipers zu schlagen. Getreu dem Motto „Hochmut kommt vor dem Sieg“ starteten die DEVILS schwach in das erste Drittel und lagen am Ende des ersten Drittels mit 2 Toren zurück. Nach der motivierenden Ansprache durch den Jahrhunderttrainer Obi (Zeitzeugen aus der Kindheit Obis behaupten, dass er früher unter dem Namen David Jener geboren wurde) starteten die DEVILS mit viel Tempo und Kampfeswillen in das zweite Drittel. Nach einem „dämlichen Foul“ (Zitat Bank der DEVILS) von Timo Charwat konnte dieser mit zwei nicht ganz so dämlichen Toren die DEVILS wieder ins Spiel bringen. Thomas Beilstein schaffte das Drittel mit seinem grandiosen Schuss in den Winkel zu versüßen und die DEVILS zur Pause in Führung bringen.
Der Torwart der DEVILS, der als „Spielverzögerungs-Wiederholungstäter“ in den Strafbüchern der ISHD geführt wird, Moritz Pier, war an diesem Tag in Höchstform und schaffte es mit genialen Paraden jeden Angriff der Pulheimer abzusägen. Durch ihn hatten die DEVILS im dritten Drittel genug Sicherheit in der Verteidigung, um zwei weitere Tore zu erzielen. Das erste durch die geniale Kombination von Max Hoppe und Tristan Höhn und das zweite erzielt von Timo Charwat, der mit seinem Empty-Net Treffer seinen Hattrick zugunsten der Duinrell Benefiz Veranstaltung vervollständigte.
Durch diesen dreckig geleckten Doppelsieg am Wochenende haben die DEVILS die durchwachsene Saison zum Positiven gewendet und dürfen nächstes Jahr erneut in der stärksten Regionalliga aller Zeiten gewohnt souverän aufspielen. (Übernahme des Berichtes von der fb-Seite der DEVILS)
Furiose Aufholjagd gegen Vipers
2. Herren siegt gegen Pulheim
Am vergangenen Wochenende empfingen die zweiten Herren der DEVILS den direkten Tabellenkonkurrenten aus Pulheim. Beiden Mannschaften war bewusst, dass ein Sieg von höchster Bedeutung für den weiteren Verlauf der Saison war und so begannen die beiden Mannschaften voller Tatendrang das erste Drittel.
Dennis Peekhaus startete bei den DEVILS im Tor und konnte im Spiel mit vielen großartigen Paraden überzeugen. Die Gäste gingen schon früh im Drittel mit zwei Toren in Führung und versuchten die DEVILS weiter in Bedrängnis zu bringen. Doch diese ließen sich durch den starken Start der Gäste nicht beunruhigen und konnten durch die Tore von Giacomo Cannoni und Tristan Höhn wieder zurück in das Spiel finden. Die beiden Mannschaften gingen mit einem Gleichstand von 2:2 in die Drittelpause.
Mit viel Tempo startete das zweite Drittel. Doch die DEVILS fanden nicht in ihr Spiel, wodurch die Pulheimer mit einer 2:4 Führung in die letzte Drittelpause gingen.
Auch das dritte Drittel lief für die DEVILS anfangs nicht besonders gut und die Gäste konnten zum 2:5 erhöhen. Der Trainer der DEVILS ergriff sofort die Initiative und stellte auf zwei Reihen um. Durch diese Entscheidung konnten die DEVILS das Blatt wenden, spielten wie entfesselt auf und brachten die Pulheimer schließlich in Bedrängnis. Es folgten fünf Tore für die DEVILS in kürzester Zeit, in der sich die DEVILS in Rage spielten. Sebastian Schwickart eröffnete das Tor-Feuerwerk in der 49. Spielminute durch seinen grandiosen Treffer. Darauf folgten drei Tore, die von den DEVILS minutenweise erzielt wurden. Den Anfang machte Henk Ginsberg in der 54. Spielminute gefolgt von einem erneuten Treffer durch Sebastian Schwickart knapp eine Minute später. Yannick Schlesinger brachte die DEVILS durch seinen Treffer in Führung und Tristan Krause brachte mit dem letzten Tor der Begegnung den sicheren Sieg.
Nach diesem furiosen Finale (Endstand 7:5) konnten die DEVILS den ersten Sieg der Saison feiern und bedanken sich bei allen Fans, die sie an diesem Tage unterstützt haben.
