Inline-Skaterhockey – was ist das?

Als INLINE-SKATERHOCKEY bezeichnet man Hockey auf Inline-Skates, welches mit einem Kunststoffball ganzjährig als Leistungssport gespielt wird. In Deutschland gibt es 250 angemeldete Skaterhockey-Vereine mit 450 Mannschaften und knapp über 6.000 gemeldeten Aktiven. Die Entwicklung der Mitgliedszahlen ist absolut positiv mit jährlichen, zweistelligen Zuwachsraten.

Auf dem Spielfeld, das wie ein Eishockeyfeld gekennzeichnet ist, befinden sich pro Mannschaft 4 Feldspieler und ein Torhüter. Gespielt wird in Schulsporthallen, eigens errichteten Skaterhockeyhallen und auf Außenplätzen. Die Bodenbeläge variieren von Linoleum bis Beton. Während des Spiels ist eine vollständige Schutzausrüstung (wie beim Eishockey) zu tragen. 

In Deutschland (und europaweit) wird in den Altersklassen Herren, Damen, Junioren (U19), Jugend (U16), Schüler (U13) und Bambini (U10) gespielt. Dabei treten in allen Nachwuchsklassen gemischte Mannschaften aus Jungs und Mädchen an.

Durch Athletik und Können der Spieler sowie die Zulassung von begrenztem Körpereinsatz ist Inline-Skaterhockey eine faszinierende Mannschaftssportart mit Technik, Tempo, Action und torreichen Spielen. Da es in Pokal- und Meisterschaftsspielen kein Unentschieden gibt (Entscheidung durch Penalty-Schießen), ist Spannung bis zum Schluss garantiert.

(auszugsweise aus den Erläuterungen des ISHD/Inline-Skaterhockey Deutschland)

Inline-Skaterhockey wird nur vom Deutschen Rollsport- und Inline-Verband e.V. (DRIV) bundesweit als organisierter Spielbetrieb angeboten. Der DRIV ist ein deutscher Sportspitzenverband mit Anerkennung durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und verfügt über die fünf (selbständigen) Sparten Rollkunstlauf, Rollhockey, Speedskating, Skateboard & Inline-Agressive sowie über Inline-Skaterhockey mit insgesamt ca. 23.000 Mitgliedern.

Innerhalb des DRIV sind die Skaterhockey-Vereine im ISHD (Inline-Skaterhockey Deutschland) organisiert.